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Valentiner bei Westernhagen


1991-02-12 Valentiner bei Westernhagen
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Form, Farbe und Raum -das Verhältnis dieser drei Elemente greift Peter Valentiner in seiner Malerei auf. Mehrere Maischichten kennzeichnen seine großformatigen Ölbilder. Die erste Farbschicht bleibt durch Abdekken mit unregelmäßig geometrisch geformten Papierschablonen erhalten. Auf die freien Felder hat Valentiner eine neue Farbschicht aufgetragen und den Vorgang wiederholt. Die Farbfelder grenzen sich deutlich voneinander ab und wirken wie kleine Bilder, die sich zum Gesamtwerk zusammensetzen.


Die unterschiedlichen Ebenen wirken wie Negativformen, sie vermitteln Räumlichkeit und Tiefe. Dabei treten die einzelnen Farbebenen je nach Intensität und Helligkeit in den Vordergrund oder zurück. Die mitunter feinen Farben sind mit grobem Pinselstrich aufgetragen.


Auf anderen Arbeiten spart der Künstler Motivflächen aus und spielt so mit den Seh- und Wahrnehmungsgewohnheiten des Betrachters. Die „Tarnmotive" in den Werken erinnern an Valentiners frühere Schaffensperiode. Mit dieser „didaktischen Ausstellung" in der Galerie Westernhagen will der gebürtige Däne Phasen und Entwicklungen seiner künstlerischen Arbeit aufzeigen. Seit 1980 lebt Peter Valentiner in Köln. (Galerie Westernhagen, Bismarckstraße 33, bis 12. März, Di. bis Fr. 15 bis 18.30 Uhr, Sa. 11 bis 13 Uhr).

b.a.

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